Mitreißender Salonabend über prekäre Arbeitsbedingungen

Die Presse nennt ihn den „streitbaren Pfarrer der Schlachthöfe“, aber streitbar zeigte er sich nur in der Sache, nicht im Gespräch. Es war angenehm, ihm in seiner ruhigen und pointierten Art zuzuhören. Weniger angenehm allerdings war, was er zu sagen hatte. Dabei griff er zunächst tief in die Geschichte und machte deutlich, dass viele unserer Vorfahren selbst Lohnsklaven waren, die unter erbärmlichen Bedingungen für einen Hungerlohn niederste und zum Teil gefährliche, immer aber ungesunde Arbeiten verrichten mussten. Die Parallelen in jeder Hinsicht zu den heutigen Saison- und Zeitarbeitern schafften schnell einen Bezug zu der Situation, die Peter Kossen anprangert.

So ergaben sich viele Fragen aus dem Publikum, die der Moderator Sven Dubbert mit seinen Beiträgen verknüpfte. Es entwickelte sich ein munteres und mitunter fast privat wirkendes Gespräch, in dem Peter Tossen ruhig und hochinteressant über seine Beweggründe, seine Aktionen, Erfolge, Misserfolge, Kritik, auch Drohungen und Ängste berichtete. Zum Schluss bedankten sich etliche Zuhörer über den Chat und E-Mails beim Referenten für den Vortrag und der Loge für dieses zeitgemäße und interessante Format.

Aufzeichnung steht zur Verfügung

Für alle, die die Veranstaltung verpasst haben, steht nun die Aufnahme zur Verfügung. Unten finden Sie einen Button, über den Sie mit einem Klick zur Aufzeichnung kommen können. Aus technischen Gründen starten die Videos unserer Salonabende, die Sie alle noch einmal ansehen können, nicht sofort, sondern immer nur zur vollen Stunde.

Wenn Sie bereits angemeldet sind, müssen Sie das nicht wiederholen. Klicken Sie unter dem Formular auf den Link „Bereits angemeldet?“. Wenn Sie sich für  diese Veranstaltung neu anmelden, müssen Sie nur einen Namen und Ihre Mailadresse hinterlassen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wenn Sie für "Würde und Gerechtigkeit e.V." spenden möchten

Peter Kossen hat mit etlichen Gleichgesinnten den Verein „Würde und Gerechtigkeit e.V.“ gegründet, der sich für die Rechte von Arbeitsmigranten und -migrantinnen einsetzt. Sie können diesem Verein beitreten und mithelfen, Sie können aber auch mit einer Spende dabei sein. Weitere Informationen dazu finden Sie unter diesem Link.