Filmaufnahmen aus Hoya bei ARTE
Am 18. April um 22.05 Uhr strahlt der Sender ARTE eine fast einstündige Dokumentation über "Die Freimaurer und die Musik" aus. Gedreht wurde in Wien, Köln und in Hoya sowhl im Logenhaus als auch im Kulturzentrum Martinskirche.
Viele berühmte Männer waren Freimaurer, darunter auch viele Musiker. Viele Gedichte, Theaterstücke, Romane wurden verfasst und natürlich Musiken komponiert. Am Bekanntestes dürfte sicherlich Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner "Zauberflöte" sein, die sich durch und durch mit den Inhalten der Freimaureri beschäftigt. Aber Mozart schrieb auch etliche Stücke für Logenarbeiten. Jean Sibelius, Albert Lotzing und Franz Liszt waren weitere Vertreter der Klassik, und nach ihnen kamen beispielsweise Duke Ellington, Count Basie, Louis Armstrong, George Gershwin und viele andere.
Auslöser für die Dreharbeiten war die vielbeachtete öffentliche Veranstaltung der Hoyaer Freimaurer im Kulturzentrum Martinskirche. Die örtliche Loge "St. Alban zum Æchten Feuer" trat als Gastgeber für die Jahreshauptversammlung der freimaurerischen Künstlervereinigung Pegasus auf, die sich mit Auftritten hervorragender Künstler gerne revanchierten. Die zahlreichen Besucher erlebten eine abwechslunsgreiche und hochkarätige Veranstaltung.
Der Großteil dieser Veranstaltung ist von einem Kamerateam begleitet worden, ebenso die abendliche interne Veranstaltung der Loge und der Pegasus-Künstler. Teile dieses Materiales werden in dem ARTE-Film gezeigt. Die Sendung erfolgt, wie bereits erwähnt am 18. April um 22.05, eine Wiederholung ist vorgesehen am 23. April um 11:55 Uhr.
Besonderer Gästeabend mit Hans-Hermann Höhmann
Am 27. April um 20 Uhr veranstaltet die Loge einen besonderen Gästeabend. Besonders deshalb, weil ein größerer Kreis von Herren dazu eingeladen wird, um über Freimaurerei zu informieren. Als Referent wurde Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann aus Köln gewonnen, der als profunder Kenner der Materiel über das Thema "Mythos Freimaurerei - was sie ist und was sie nicht ist" informieren wird.
Freimaurerei, der alte Bruderbund weltoffener Humanität, kann mittlerweile auf eine wechselvolle Geschichte von fast dreihundert Jahren zurückblicken. Viele bedeutende Männer gehörten ihm an, mancher Anstoß zu politischen und gesellschaftlichen Reformen ist von ihm ausgegangen. Aber auch Verfolgungen, Verurteilungen und Verdächtigungen waren die Freimaurer ausgesetzt. Bis heute sind Ignoranz und Vorurteile an der Tagesordnung, wenn es um die Frage geht: Was ist Freimaurerei, und was ist sie nicht?
Der Referent stellt sich die Aufgabe, alter wie neuer Mythenbildung über die Freimaurerei entgegenzuwirken und aufzuzeigen, welche Rolle die Logen der Freimaurer in der Gesellschaft von heute tatsächlich spielen, welche Aufgaben sie sich stellen und über welche Wirkungsmöglichkeiten sie verfügen.
Dabei kommt der Beschreibung der wichtigsten positiven Eigenschaften der Freimaurerei als Freundschaftsbund, als ethisch orientierter Assoziation und als Symbolgemeinschaft ebenso große Bedeutung zu, wie der Darlegung dessen, was Freimaurerei trotz mannigfaltiger Vorurteile und Fehldeutungen nicht ist: politische oder ökonomische Interessenvertretung, Ersatzkirche und verschwörerischer Geheimbund.
Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann verfügt über eine beeindruckende berufliche und freimaurerische Vita. An dieser Stelle soll auf eine Zusammenfassung verzichtet werden, die dem tatsächlichen Umfang nicht gerecht würde. Zum Thema sei nur gesagt, dass er freimaurerisch etliche Ämter vom Meister vom Stuhl seiner Kölner Loge bis zum stellvertretenden Großmeister inne hatte und schon daher weiß, wovon er spricht.
Üblicherweise werden zu unseren Gästeabenden nur an einer Mitgliedschaft direkt interessierte Herren eingeladen. In diesem Falle laden wir einen größeren Kreis ein, um unsere freimaurerische Idee zu publizieren. Wer Interesse an einer förmlichen Einladung hat, kann sich per E-Mail oder telefonisch unter 04251-92330 an uns wenden.
Freimaurer geben Impulse
Logen sind seit dreihundert Jahren Stätten des geistigen Austausches, die seit jeher das gesellschaftliche, kulturelle, humanitäre und politische Leben ihrer Stadt und des persönlichen Umfelds positiv geprägt haben. Auch die Mitglieder der Loge "St. Alban zum Æchten Feuer" handeln so.
Wir freuen uns über Menschen, die unsere humanitären Zielsetzungen teilen. Als traditionellem Männerbund sind uns Männer aus allen Berufen, jeder politischen, konfessionellen oder gesellschaftlichen Prägung willkommen, die menschlich zu uns passen, unsere Werte mittragen und an der Verbesserung der Gesellschaft mitarbeiten wollen.